Verdeckte Aussagen 3

Der so genannte Geheimcode im Arbeitszeugnis ist seit Jahren in der Öffentlichkeit thematisiert. Listen mit Geheimcode-Formulierungen sind leicht zu finden. Die für Sie an dieser Stelle wichtige Information ist folgende: Ja, es gibt Formulierungen und Konstruktionen, die auf negative Dinge hinweisen können oder sollen. Und ja, es gibt teilweise auch feststehende Konstrukte, etwa das des „geselligen Mitarbeiters“, der nun also sehr gerne dem Alkohol zusprach und so „das Betriebsklima verbesserte“. Und es ist auch wichtig, derartige Formulierungen zu kennen und ggf. im Zeugnis zu identifizieren.

Aber: Es gibt eben auch noch eine Reihe anderer „Fehler“, beabsichtigt oder unbeabsichtigt, die ein Arbeitszeugnis enthalten kann und die tatsächlich negativ verstanden werden.Wichtig ist es, das Zeugnis immer als Gesamtdokument zu sehen und alle Bestandteile im Gesamtkontext zu prüfen.

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